Pathologen untersuchen Gewebeproben von Patienten auf krankheitsbedingte Veränderungen. Aus den Ergebnissen dieser Untersuchungen erstellt der Pathologe die Diagnose, welche die Grundlage für die Therapie ist. Der Pathologe wird deshalb häufig auch als „Lotse der Therapie“ bezeichnet.
Für diese Diagnostik werden histologische, immunhistologische und zum Teil auch molekularbiologische Verfahren eingesetzt. Allerdings wird für diese Untersuchungen das Gewebsmaterial in der Regel nicht aufgebraucht. Das Restmaterial - das wichtige Informationen über Entstehung und Verlauf der Erkrankung liefern kann - wird in der Pathologie asserviert und kann für biomedizinische Forschungsprojekte zur Verfügung gestellt werden. Diese Projekte tragen wiederum zur Entwicklung einer verbesserten Diagnostik und einer gezielteren Therapie bei.
Wenn Sie die Maus über die Bilder unten
bewegen, erfahren Sie, welchen Weg eine Gewebeprobe in der Pathologie über die
Diagnostik (Schritte 1 - 5) bis in die Forschung nimmt (Schritte 6 - 12).

Diagnostik und Forschung in der Pathologie












